Öffnungszeiten Schloss Bernburg

November - März

Dienstag - Donnerstag 10.00 - 16.00 Uhr

Freitag 10.00 - 13.00 Uhr Samstag, Sonntag, Feiertag

10.00 - 16.00 Uhr

April - Oktober

Dienstag - Sonntag, Feiertag 10.00 - 17.00 Uhr

Das Museum Schloss Bernburg ist 2019 geschlossen. Nach umfangreichen Baumassnahmen und einer Neukonzeption der Dauerausstellungen wird das Museum 2021 wieder eröffnet werden.

Adresse und Kontakt Schloss Bernburg

Schlossstr. 24
06406 Bernburg (Saale)

Museum Schloss Bernburg

Tel.  03471 - 625007

Schloss Bernburg an der Saale Foto: © borisb17 - Fotolia.com

Burgen und Schlösser entlang der Saale

Schloss Bernburg

Ehemaliges Residenzschloss der Fürsten und späteren Herzöge von Anhalt-Bernburg

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Das Bernburger Schloss thront majestätisch auf einem Sandsteinfelsen am Saaleufe, nicht weit vor der Mündung in die Elbe. Das ehemalige Residenzschloss der Fürsten und späteren Herzöge von Anhalt-Bernburg wird gern als "Krone Anhalts" bezeichnet.

Das Renaissanceschloss vermittelt auf den ersten Blick immer noch einen mittelalterliche Burgencharakter.

Der Bernburger Raum markierte schon ab dem frühen Mittelalter eine Spannungszone zwischen Sachsen, Franken und slawischen Völkern. Ein Resultat dieser Spannungen war die Bildung einer militärisch gesicherten Grenze an der Saale, da wo heute Bernburg liegt.

Heute ist das Schloss Bernburg ein beliebtes Bauwerk an der Straße der Romanik. Es ist heute für Besucher geöffnet. Neben dem lohneswerten Besuch des Museums bietet die Schloss-Terrasse einen weiten Panoramablick in das Tal der Saale

Der Eulenspiegelturm

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Bernhard von Askanien hinterließ den ersten heute noch sichtbaren Großbau auf der Bernburg, den runden Bergfried. Er ist das älteste erhaltene Bauwerk im nördlichen, höher gelegenen Bereich der romanischen Kernburg.

Mit mehr als 30 Meter Höhe und einer Mauerstärke von 3,60 Meter im Erdgeschoss bildete er den alles überragenden Bau der mittelalterlichen Burg.

Der Beiname "Eulenspiegel" wurde ihm erst viel später verliehen, denn der Schalk und Spötter Till Eulenspiegel soll hier im 14. Jahrhundert als Turmwächter gedient haben und gilt als 22. Handlungsort der Till-Eulenspiegel-Saga.

Im Eulenspiegelturm werden wechselnde Ausstellungen präsentiert.

Geschichte von Schloss Bernburg

 

  • 961 Erste Erwähnung der " Brandanburg", einer hölzernen Wallanlage der Grafen von der Ostmar, in einer Schenkungsurkunde von König Otto I.
  • 1034 Graf Esiko von Ballenstedt, Stammvater des Hauses von Askanien und Anhalt, übernimmt die Burg
  • 1138 Zerstörung der askanischen "Berneburch" durch den Erzbischof von Magdebur in einer Auseinandersetzung zwischen Welfen und Staufern
  • 1180 Errichtung des Bergfrieds
  • 1245 Bernburg wird Hauptresidenz der "Fürsten von Anhalt"
  • 1300 Bau des Blauen Turms und des Alten Hauses
  • 1498 Die Bernburg gelangt an die Fürstenlinie Anhalt-Köthen
  • 1539 Andreas Günther errichtet für Fürst Wolfgang den Wolfgangbau
  • 1570 Nickel Hoffmann erweitert den Wolfgangbau zum Langen Haus
  • 1606 Bernburgwird die bescheidene Residenz einer anhaltinischen Teil-Linie
  • 1730 Bau der Orangerie im Schlossgarten
  • 1830 Klassizistische Umbauten im Langen Haus
  • 1860 Im ehemaligen Burggraben wird eine erste Bärengrube für einen russischen Braunbären angelegt
  • 1863 Nach dem Erlöschen der Linie von Anhalt-Bernburg fällt das Schloss an das Haus Anhalt-Dessa
  • 1951 Eröffnung des Schlossmuseums
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